Kindertagesstätte

Schmusebacke

 

Pädagogische Konzeption

der privaten Kindertagesstätte "Schmusebacke"

 

Haus 1 Gersdorffstraße 7         &      Haus 2 Gersdorffstraße 44

15517 Fürstenwalde

 

1. An wen wendet sich das Konzept? 

Die folgende pädagogische Konzeption der privaten Kindertagesstätte „Schmusebacke“ steht als Orientierungshilfe allen Eltern und Interessierten zur Verfügung.

Es ist eine schriftliche Ausführung aller inhaltlichen Schwerpunkte unserer gemeinsamen pädagogischen Arbeit.

Diese Konzeption wurde unter Zusammenarbeit aller Mitarbeiter unserer Einrichtung unter Berücksichtigung des Kindertagestättengesetzes erstellt.

 

1.1 Kurzvorstellung der Einrichtung                                                                                               

Wir sind eine private Kindertagesstätte, bestehend aus 2 Häusern. Unser Haus 1 ist für Kinder von 0-3 Jahren, hat eine Kapazität von 29 Kindern, die in 4 Gruppen geteilt sind.

Unser Haus 2 ist für Kinder von 2-6 Jahren, hat eine Kapazität von 21 Kinder und werden in 

2 Gruppen betreut.

Der Wechsel von Haus 1 in das Haus 2 wird flexibel gestaltet, wie auch unsere Betreuungszeiten. (Näheres hierzu siehe Rahmenbedingungen)

 

1.2 Träger der Einrichtung 

Träger der Kindertagesstätte „Schmusebacke“ ist Kerstin Krause.

 

1.3 Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet ist der gesamte Fürstenwalder Raum.

 

2.Unsere Ziele: 

  1. Wir möchten den Kinder Raum und Zeit zum Lernen geben, um sich Wissen anzueignen und diese zu vertiefen.
  2. Wir möchten, dass die Kinder durch Erleben und Begreifen die Natur und Umwelt kennen lernen. (Näheres hierzu siehe Außenstelle)
  3. Wir möchten, dass die Kinder ihre Stadt und die Umgebung bewusst erleben und kennen lernen.
  4. Wir möchten, dass die Kinder Freude an der Bewegung erleben.
  5. Wir möchten, das für die Gesunderhaltung und Entwicklung der Selbstständigkeit alles getan wird.
  6. Wir möchten eine familiäre Atmosphäre schaffen, so dass unsere Kinder mit Freude in unsere Kindertagesstätte kommen und Spaß am Kindertagesstättengeschehen haben. 


 

3. Grundsätze elementarer Bildung

  • Körper, Bewegung und Gesundheit
  • Sprache, Kommunikation und Schriftkultur
  • Musik
  • Darstellen und Gestalten
  • Mathematik und Naturwissenschaft
  • Soziales Leben 


 

3.1 Körper, Bewegung und Gesundheit

Viele Unfälle entstehen nicht nur durch Bewegung, sondern durch Bewegungsmangel!

Unser Ziel ist es dem entgegenzusetzen: 

  • Die Gesundheit der Kinder soll durch Bewegung erhalten und weiterentwickelt werden.
  • Es besteht eine Kausalität zwischen Motorik und kognitive Fähigkeiten, die es durch Bewegung zu schulen gilt.
  • Die Wahrnehmung ( die Aufnahme jeglicher Einflüsse durch unsere Sinne) soll durch Bewegung weiter entwickelt werden.

Für die Praxis bedeutet das: 

  • Kinder können ihren Bewegungsdrang täglich durch zusätzliches gruppenübergreifendes frühmorgendliches Spiel ausleben
  • täglicher Morgenkreis mit Bewegungs- und Kreisspielen
  • psychomotorische Angebote
  • Tänze
  • regelmäßig wird die Pneumant Turnhalle genutzt, da dort andere Möglichkeiten und Gegebenheiten zur Bewegung vorhanden sind
  • Bewegungsspiele sind im Tagesablauf ein fester Bestandteil
  • Ausflüge in den Wald
  • Spaziergänge
  • Wassergewöhnung durch Nutzung des Schwimmbades im Schwapp – erfolgt regelmäßig 
  • 14-tägigen Rhythmus
  • tägliche Zahnpflege – regelmäßige Kontrolle durch Zahnarzt
  • Prävention
  • regelmäßige und differentzierte Beobachtung, welche Stärken und Vorlieben es auf körperliche Ebene und bei der Einnahme der Mahlzeiten gibt
  • wöchentliche Nutzung der hauseigenen Sauna
  • je nach Wetterbedingung werden Angebote, Mahlzeiten und Spiel im Freien ausgeübt
  • Gesunde Ernährung – eigene Küche, Obst, Gemüse, Wasser, Berücksichtung individueller Ernährungsvorgaben (z.B. Allergien)
  • Wöchentlicher Waldtag
  • Wöchentliche Sporteinheit auch für die Kleinsten mit altersgerechten Übungen
  • Unsere Spielplätze laden zum Bewegen ein und bieten viel Platz und Raum um die Motorik zu schulen
  • Freies Bewegen nach Musik
  • Tägliche Ruhephasen mit oder ohne Musik 

Raumgestaltung und Spielanregungen:

  • Rollbretter, Trampolin, Pedalos, Seile, Bälle, Fahrzeuge, Gymnastikbälle
  • Sinnespfad
  • Kräutergarten, Gemüsebeete
  • Orte zum Toben (Spielanlage), Klettern
  • Rückzugsmöglichkeiten zum Entspannen
  • Zahnpflegeutensilien
  • verschiedene Utensilien für Dekoration der Tische stehen  zur Verfügung
  • Waschräume mit ansprechenden Pflegeutensilien für jedes einzelne Kind

 

3.1.1 Waldpädagogik der Villa Schmusebacke 

Neben den in der „Schmusebacke“ üblichen Zielen nimmt in der „Villa Schmusebacke“ Waldpädagogik zusätzlich einen großen Stellenwert ein. Die Außenstelle „Villa Schmusebacke“ bietet den Kindern auf unterschiedliche Weise Möglichkeiten die Natur zu erleben.

 

Die pädagogischen Chancen der „Villa Schmusebacke“ 

  1. Platz haben zum „Kindsein“ im wahrsten Sinne des Wortes: Raum, sich frei zu bewegen, Platz zum Lachen, weinen, tanzen, träumen..... Der natürliche Bewegungsdrang der Kinder kann ungehindert ausgelebt werden.
  2. Die erholsame Umgebung des Waldes stärkt die körperliche-seelische Gesundheit. Drei bis vier Stunden täglich frische Lust bedeutet auch weniger Infektionskrankheiten, die gewöhnlich in geschlossenen warmen Räumen übertragen werden. In Lebensfreude Wind und Wetter ausgesetzt zu sein, stärkt aus medizinischer Sicht das Immunsystem.
  3. Die Zunahme an Kraft und Ausdauer, an Sicherheit und Selbstvertrauen der Kinder beim freiem Spielen zeigt sich ganz deutlich, wenn sie z.B. auf dem unebenén Waldboden laufen und springen, wenn sie auf Bäume klettern, an Ästen hangeln oder auf umgestürzte Bäume balancieren ebenso.
  4. Beim freien Spiel ohne Spielsachen wird die Fantasie der Kinder gefordert, sie äußern ihre Wünsche und Bedürfnisse, erkennen Spielteilnehmer an und respektieren sie. Sie lernen sich zu einigen, damit das Spiel beginnen kann und Spaß macht.
  5. In einem nicht reizüberfluteten Außenbereich wie dem Wald, können innere Kräfte besser wahrgenommen und erprobt werden. Dabei lässt die geringe räumliche Einschränkung auch innere Grenzen besser erleben und ausdrücken. Das Spiel in freier Natur lassen die Kinder selbst ihre Grenzen und Entwicklungsfortschritte deutlicher erkennen. 
  6. Es gibt keinen hohen Lärmpegel wie in geschlossenen Räumen. Die Kinder erleben wieder Stille. Stille ist in der heutigen Zeit ungewohnt. Sie ist von unschätzbaren Wert z.B. für die allgemeine Differenzierung des Wahrnehmungsvermögen, das Finden von Stabilität durch innere Ruhe und die Konzentrationsfähigkeit. Gerade der Wald ist ideal, Stille zu erleben, zu lauschen und sich für feinste innere und äußere Vorgänge zu sensibilisieren.
  7. Die natürliche Umgebung wirkt ganzheitlich durch das Erleben des Eingebundensein in die Natur und das Erleben der wechselseitigen Abhängigkeiten. Natur wird unmittelbar erlebt und begriffen, der behutsame Umgang mit jeder Art von Leben wird erfahren und gelernt. Der Kreislauf der Natur wird direkt wahrgenommen und erlebt.
  8. Unmittelbares Erleben, eigene Erfahrungen mit allen Sinnen anstelle von „Projektionen aus zweiter Hand“ geben Selbstwertgefühl und insbesondere emotionale Stabilität. Sie sind die besten Voraussetzungen, um später in der Gesellschaft konstruktiv und kreativ zu sein.
  9. In der Villa Schmusebacke können die Kinder eher die Notwendigkeit von Regeln und Geboten erfahren, ihren Sinn erkennen und sie nachvollziehen, wie sie mit dem unmittelbaren Erleben verbunden sind. Regeln und Geboten können im Wald auf ein Mindestmass reduziert werden.
  10. Ein Kindergarten ohne „Tür und Wände“ hilft, das sich Aggressionen gar nicht erst aufstauen und zu einen Stresszustand führen, sondern sich auf angemessener Weise kreativ umwandeln. Die relativ kleine überschaubare Gruppe bietet ideale Möglichkeiten, soziale Konflikte konstruktiv zu lösen.
  11. Der Wald bietet einen Schonraum, von dem aus die nähere Umgebung anschaulich und lebensnah erfahren wird. Auf der Basis der Geborgenheit und Sicherheit können die Kinder dann die weitere Umwelt entdecken und Abenteuerlust ausleben. Dabei werden Intuitionen und Fantasie besonders durch die Vielfalt der Natur des Waldes angesprochen und kreative Kräfte geweckt, die zudem durch besondere Handlungsangebote unterstützt werden. Das tägliche Erleben des Waldes in dieser Art und Weise ist für Kinder ein wirkliches Abenteuer.
  12. Auf dem Hintergrund der Förderung der körperlichen und seelischen Stabilität, sind die Kinder für den kognitiven Bereich motivierter und leistungsfähiger. Sie werden darin durch vielfältige Informationsangebote aus verschiedenen Wissensgebieten gefördert.
  13. Aus einigen oben genannten Aspekten ergibt sich, das in der Villa Schmusebacke vielen Verhaltensauffälligkeiten vorgebeugt und entgegengewirkt werden kann.

 

3.2 Sprache Kommunikation und Schriftkultur 

Dort, wo Sprache und Sprechen Spaß macht, als etwas Angenehmes erlebt und als etwas Freudiges erfahren wird, wo Fantasie angeregt, wo Sprache etwas bewirkt und das Kind durch Sprache an Veränderungen mitarbeiten kann, wo also rege Kommunikation geschieht, dort finden Kinder Möglichkeiten Sprache auszuprobieren.

 

Für die Praxis bedeutet das: 

  • tägliches Vorlesen
  • Bilderbuchbetrachtung, individuell oder in der Gruppe 
  • Stuhlkreis- Gespräche, Lieder und Geschichten
  • Reime, Gedichte, Geschichten, Lieder, Zungenbrecher, Erzählungen
  • Vorschulübungen (erste Übungen von Zahlen, Buchstaben)
  • regelmäßige und differentzierte Beobachtung, welche Stärken und Vorlieben es auf sprachlicher Ebene gibt
  • kennen lernen der Sprache Englisch
  • Morgenkreis
  • Fingerspiele, Schmuseverse, Kniereiter, Auszählverse, Namenspiele
  • Tischgespräche führen
  • mit Schreibgeräten, Fotokamera umgehen
  • Beobachtungsprotokolle – Sprachstandsfeststellung und kompensatorische Sprachförderung im Jahr vor der Einschulung

Raumgestaltung und Spielanregungen: 

  • Leseecke
  • Bücherregale
  • Materialmappe
  • Schreibecke mit unterschiedlichen Materialien
  • Urlaubskarten, Fotos, Aushänge
  • persönliche Erkennungsbilder
  • Eigentumsfächer, Garderoben und Geburtstagskalender

 

3.3 Musik 

Musik ist für Kinder eine Quelle für reiche Empfindungen und großen Genuss.

Musik und musikalische Praxis haben einen positiven Einfluss auf die geistige, seelische und emotionale Entwicklung von Kindern, werden von diesen aufgegriffen und eigenständig genutzt.

 

Für die Praxis bedeutet das: 

  • mit Singen alltägliche Pflegevorgänge begleiten
  • Zeiten der bewussten Stille schaffen
  • Singen, musizieren mit Instrumenten
  • Tanzspiele aus verschiedenen Kulturen
  • Cd´s und Kassetten hören
  • Theater- und Kinobesuche
  • Musikalische Rituale entwickeln
  • Tanz- und Bewegungsspiele
  • Tonaufnahmen in der Kita
  • Kinderlieder aus aller Welt hören und singen
  • Lärm- und Stilleempfindungen bewusst erleben
  • Instrumente selbst herstellen
  • regelmäßiges und differentziertes Beobachten, welche Stärken und Vorlieben das Kind auf musikalischer Ebene zeigt
  • musikalische Früherziehung durch Musikschule  Allegro
  • Möglichkeiten vor Publikum auszutreten ( z.B. Oma-Opa-Tag, Weihnachtsfeier) 

Raumgestaltung und Spielanregungen: 

  • Zugang zu Musikinstrumenten
  • Entspannungsecke
  • Liederbücher
  • CD-Player und Kasettenrekorder
  • Alltagsmaterialien mit den Töne erzeugt werden können
  • Platz zum lauten Toben und Tanzen
  • CD´s
  •  

3.4 Darstellen und Gestalten 

Körperkoordination macht Zeichenbewegungen möglich, die Wahrnehmung verschiedener Reize ist anders für Handlungen; Gestaltungsprozesse mit Materialien werden mit Worten und Begriffen auch abstrakt fassbar.

Das Darstellen und Gestalten bieten eine besondere Chance in der Unterstützung benachteiligter Mädchen und Jungen.

 

Für die Praxis bedeutet das: 

  • täglich Zeiten für Gestaltungsprozesse einplanen
  • für die jüngeren Kinder erste Materialerfahrungen anbieten z.B. intensive Erfahrungen mit der Farbe
  • Materialerfahrungen mit Kleister, Wasser, Papier, plastische Materialien
  • Beobachtungen und Gestalten mit Licht
  • mit verschiedenen Pinseln, Stiften und beiden Händen, an einer Staffelei und an Tischen malen
  • kleine Theaterstücke mit Kindern und Erwachsenen inszenieren
  • verschiedene Künstler und ihre Werke kennen lernen
  • Bücher über Künstler und ihre Werke kennen lernen
  • Gemeinsam Skulpturen aus verschiedenen Material gestalten
  • Bauwerke aus verschiedenen Epochen entdecken
  • Fotos, Computerbilder, gemalte Bilder, Gedrucktes vergleichen
  • Collagen anfertigen
  • Handpuppenspiel, Fingerpuppen, Kaspertheater
  • Bauen mit verschiedenen Materialien, verschiedenen Bauwerke
  • Sammeln Erfahrungen mit plastischen Material z.B. Knete, Ton, Erde....
  • regelmäßiges und differenziertes Beobachten, welche Stärken und Vorlieben es beim Spiel, Darstellung und bildlicher Gestaltung zeigt
  • Besuche von Kirchen, Museen und Ausstellungen 

Raumgestaltung und Spielanregungen: 

  • freizugängliche Mal- und Bastelecke
  • Papier und Farben aller Art
  • Zugang zu verschiedenen Handpuppen, Fingerpuppen
  • Verkleidungsecke
  • Naturmaterial sammeln und präsentieren
  • Perlen, Glitzersteine, Federn
  • verschiedene Modelliermassen, wie Ton, Knete, Wachs
  • Ausstellungsgelegenheiten: Bilderrahmen und besondere Wandflächen
  • Kaleidoskope und Prismen
  • Bilder von berühmten Bauwerken präsentieren, z.B. Theater und Türme
  • Tafeln und Kreise im Außenbereich

 

3.5 Mathematik und Naturwissenschaft 

Überall in seiner Umwelt trifft das Kind auf Zahlen, Mengen und naturwissenschaftliche Phänomene, die es interessieren und mit denen es sich ganz konkret und auf seiner Art beschäftigen möchte.

 

Das bedeutet für die Praxis: 

  • Bekanntmachen mit Zahlen und Symbolen in der für das Kind bedeutsamen Wohnumgebung
  • Für das Kind bedeutsame Zeiten mit Zahlen und Symbolen verbinden
  • Geometrische Grundformen und Gegenstände aus dem Alltagsleben in Verbindung bringen
  • Körperliche Sinneseindrücke mit abstrakten geometrischen Formen in Zusammenhang bringen
  • Metrische und kausale Systeme wie zeitliche Abläufe in der Tagesgestaltung verbalisieren
  • Bei Alltagshandlungen zählen
  • Abwiegen und messen
  • Zuordnen und verteilen
  • Knobel und Quizspiele, Tisch- u.a. Gesellschaftsspiele, die Zählen, Zuordnen, sammeln beinhalten
  • Geschichten, die einen Zahlenryhtmus in sich tragen; Abzählreime und Verse, Bewegungsspiele, Musik und Tänze, die zählen, zuordnen beinhalten
  • Tier- und Pflanzenpflege
  • Natur erkunden, Gartenarbeit anbieten
  • Warum- Fragen zulassen und Kinder nach eigenen Erklärungen suchen lassen
  • Vorlieben vergleichen und unterscheiden
  • Gespräche über Erfahrungen mit Kindern über Medien führen
  • Raum und Zeit für entdeckendes Forschen lassen
  • Jahreszeitliche Veränderungen in der Umgebung erkunden
  • Öffentliche Plätze entdecken 
  • Gespräche über Abfall und Müll in der Kita, in der Umgebung der Kita und über Verkehrstechnik
  • Naturgesetze erfahren und techn. Physikalische Funktionen erproben 


 

Raumgestaltung und Spielanregungen: 

  • Material zum Konstruieren und Auseinandernehmen 
  • Gegenstände zum Ineinanderpacken, Auftürmen, Füllen
  • Messlatte für Körpergröße, mechanische Waagen, Messbecher, Pincetten
  • Alle Formen von Behältern
  • Bausteine, z.B. Fröbel ausreichend und in verschiedenen Farben, Formen und Größen
  • Kaufmannsladen mit Waage und Kasse
  • Spielgeld
  • Würfelspiele, Domino, Spiele zur Raum – Lage – Wahrnehmung
  • Zahlenmaterial in unterschiedlichen Ausführungen
  • Kalender, Globus, Landkarten, Uhren
  • Jahreszeitenkalender
  • Vielfältiges Naturmaterial
  • Lupen-Dosen, Vergrößerungsgläser, Magnete, Mikroskope
  • Bilderbücher und Sachbücher zu Naturerscheinungen und mit Zahlen
  • Im Außengelände, Sinnespfad und Kräutergarten
  • Bilder zu Naturereignissen, von Konstruktionszeichnungen, technischen Bauwerken und Geräten
  • Technisches Spielzeug, Spiegel
  • Gartenanlage zum säen und Pflanzenpflege

 

3.6. Soziales Leben  

Die sozialen Beziehungen sind Grundvoraussetzung aller Bildungsprozesse. Ohne soziale Beziehung ist Bildung nicht denkbar. Das Zusammenleben in der Kindergemeinschaft ermöglicht es Mädchen und Jungen ihre Einzigartigkeit zu entdecken.

Hier liegen die Voraussetzung für das Erlernen von Demokratie und den Vorurteilsbewussten Umgang mit anderen sowie das Akzeptieren von Werten, religiösen Orientierungen und Weltanschauungen.

 

Für die Praxis bedeutet das: 

  • individuelle Begrüßung und Verabschiedung
  • Gespräche im Morgenkreis und bei den Mahlzeiten über besondere Ereignisse
  • Gefühle erleben, zulassen und ausdrücken
  • Möglichkeit zur Selbstanschauung bieten
  • Raum geben zum Endecken des Ichs
  • Körpererfahrungen sammeln
  • Kreative Spiele zur Selbstdarstellung
  • Traditionelle Kinderspiele, Verse und Reime, Lieder und Tänze
  • Jüngere Kindern klare Orientierungen für den Tagesablauf geben
  • mit älteren Kindern den Tagesablauf gemeinsam planen
  • Regelmäßige Auswertung mit den Kindern: Wer hat was in der Kita erlebt? Was war schön, was hat geärgert, geängstigt oder traurig gemacht?
  • Dinge des täglichen Bedarfs mit Kindern einkaufen
  • Verkehrsmittel kennen lernen
  • Gefahrenpunkte im Umfeld entdecken 
  • Regeln und Grenzen in der Gruppe kennen lernen und verstehen
  • Normen und Regeln des Zusammenlebens in der Kita vereinbaren
  • Anderen zuhören, sich einfühlen können
  • Konflikte lösen, Kompromisse schließen
  • Unterschiede in den Interessen zwischen Kindern untereinander wahrnehmen und anerkennen
  • Entscheidungsstrukturen erkennen
  • Ideen entwickeln, Initiative ergreifen, andere Begeistern, sich durchsetzen
  • Neugierig und offen sein für Erfahrungen, Wissen und Informationen
  • Eigene Bedürfnisse, Interessen und Gefühle zum Ausdruck bringen
  • Sich zur Gruppe zugehörig fühlen; sich trauen, für die eigenen Rechte einzustehen und sich gegen Ungerechtigkeit zu wehren
  • Kritik äußern und annehmen
  • Medienerlebnisse mitteilen und im Spiel umsetzen
  • Regelmäßiges und differenziertes Beobachten, welche Stärken und Entwicklungsfragen es auf der Ebene der sozialen Kompetenz zeigt
  • Rituale zur Absicherung bereits gewonnener Fähigkeiten
  • Andere Kinder kennen lernen, Freunde finden und zusammen haben 

Raumgestaltung und Spielanregungen: 

  • Rollenspielzubehör
  • Handpuppen, Fingerpuppen, Puppen
  • Stoffbahnen, Tücher, große Kartons
  • Vielfalt an zweckfreien Materialien zum Experimentieren und Gestalten 
  • Kinderbücher und andere Medien in denen Grundgefühle im Kinderalltag thematisiert sind: Freude, Angst, Trauer, Wut.....
  • Raum, in dem Kinder ungestört miteinander verhandeln können
  • Abgeteilte, nicht sofort einsehbare Ecken und Nischen
  • Eigentumsfach für jedes Kind
  • Fotos von jedem Kind und vom Alltag 
  • Ausstellungsfläche für eigene Arbeiten

 

4. Projektarbeit und Situationsansatz

Der Mensch ist ein ganzheitlichen Wesen. Er hat seine individuelle Fähigkeiten, seine eigene Entwicklungsgeschichte und sein eigenes Entwicklungstempo. Wir gestalten unsere pädagogische Arbeit möglichst Lebensbezogen, d.h. Wir wählen unsere Angebote nach den Bedürfnisse der Kinder, der Gruppen- und Umweltsituation aus.

Lebensbezogene Erziehung bedeutet, ganzheitliche Erziehung, heißt Kopf, Herz und Hände werden gleichermaßen angesprochen und gefördert.

Ganzheitliche  Erziehung bedeutet Ansprache und Förderung aller Lebens- und Lernbereiche des Kindes. 

Projekte entstehen aus spontanen Anlässen, Bedürfnisse, Interessen, Problemen oder Konflikten  der Kinder und sich auf konkrete Lebenssituationen in der Wirklichkeit des Kindes bezogen, die von den Kindern unter Beteiligung der Erwachsenen durch selbstständiges Handeln planmäßig geändert werden können, zum Beispiel Rollenverständnis.

Dabei lernen die Kinder Verhaltensweisen, die sie für die Bewältigung ähnlicher Situationen handlungsfähig machen. Projektarbeit ist für die Sprachförderung ebenso wie für soziales und sachbezogenes Lernen von großer Bedeutung, weil es in realen Handlungszusammenhängen geschieht.

Ausgangspunkt der Projektarbeit ist in der Regel ein Anlass, der sich im Kindergarten ergeben hat oder von außen durch die Kinder, den/die Erzieher/in oder die Eltern in den Kindergarten hinein getragen wird. Deshalb ist es für uns wichtig, die Kinder spontan und gezielt zu beobachten, denn daraus ergeben sich die Themen der Kinder.

 

5. Team/ Teamarbeit 

Die Kita „Schmusebacke“ wird von der Staatlich anerkannten Erzieherin Kerstin Krause geleitet. 

Jede der 5 Gruppen ist mit einer staatlich anerkannten Erzieher/innen besetzt. 

In unserer Kita sind 8 staatlich anerkannte Erzieher/in davon haben 5 Erzieher zusätzliche Qualifikationen: - Integrationserzieherin

  • Sprachheilpädagogin
  • Diplom-Sozialpädagoge
  • Fachkraft für kompensatorische Sprachförderung
  • Diplom-Betriebswirt
  • Ernährungsberater
  • Gesundheitspädagogin
  • internationale Betreuerin 

Außerdem sind in unserer Kita eine Hauswirtschaftskraft, eine Hauswirtschaftshelferin, ein Koch, ein Waldprojektleiter und Hausmeister mit Herz. 

In Kooperation mit der Korczak-Schule , dem OSZ Frankfurt/Oder und Eisenhüttenstadt, sowie die Gymnasien, leiten wir Praktikanten(innen), Sozialassistenten(innen) und Erzieher(innen) und Berufsfindungspraktikanten(innen) an.


 

5.1 Erzieherhaltung 

Damit sich die Persönlichkeit des Kindes positiv entwickeln kann ist es wichtig, dass wir als Erwachsene ihm gegenüber eine vorbildliche Haltung einnehmen.

 

Dies bedeutet für unsere pädagogische Arbeit: 

  • wir sind offen und tolerant
  • wir heben die Stärken der Kinder hervor und lassen Schwächen zu
  • wir achten alle Menschen
  • wir lassen positive und negative Kritik zu
  • wir schaffen eine angenehme Atmosphäre
  • wir achten die Bedürfnisse
  • wir tragen Sorge für das körperliche und seelische Wohlbefinden des Kindes 

Um unsere Erzieherhaltung zu überprüfen und Einstellung zu hinterfragen ist es wichtig, sein eigenes Verhalten für sich ggf. im Team zu reflektieren.

 

5.2 Teamarbeit 

„Wenn wir uns uneins sind, gibt es wenig, was wir können. Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können.“ John F. Kennedy

 

In diesem Sinne ist es für uns wichtig, jeden einzelnen Mitarbeiter so anzunehmen, wie er ist, mit seinen Stärken und Schwächen.

Nur gemeinsam sind wir stark und können mit unseren Fähigkeiten vereint zum Wohle des Kindes handeln.

Wir gestalten unsere Teamarbeit konstruktiv, nur so ist es möglich, sich stets weiter zu entwickeln.

Wöchentlich findet eine Mitarbeiterbesprechung statt, um gemeinsame Erziehungs- und Arbeitsabsprachen zu treffen, damit sich die Teamarbeit und Sicherheit kontinuierlich weiterentwickeln kann.

 

5.3 Fortbildung 

Alle pädagogischen Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil. Diese dienen der Erweiterung der beruflichen Qualifikation.

Lesen von Fachliteratur, Besuche von Fachvorträgen, etc. sind selbstverständlich.

 

6. Eltern und Familie 

Elternarbeit ist für unsere pädagogische Arbeit unentbehrlich, wobei wir viel Wert darauf legen, dass wir familienorientiert und familienergänzend arbeiten.

Ferner findet Elternarbeit statt durch:

 

6.1 Elternabende 

Wir führen zweimal im Jahr Elternabende durch, bei denen wir üben unsere aktuelle Arbeit informieren und die auch gleichzeitig dem besseren  Kennen lernen der Eltern dienen. Zusätzlich finden auch themenbezogene Elternabende statt, z.B. über Entwicklung, Zahnprophylaxe, Ernährung, Spielzeug etc..

 

6.2 Elternveranstaltungen 

  • Eltern-Kind-Treffen
  • Sport
  • Basteln
  • Feste und Feiern 

6.3 Kita – Ausschuss 

Der Kita – Ausschuss ist ein wichtiger Bestandteil der Kindergartenarbeit, da er als Vermittler zwischen Eltern und Erzieher fungiert und des Weiteren als Mitorganisator bei Festen, Ausflügen uns zur Seite steht.

Der Kita – Ausschuss wird zu Beginn eines neuen Kita – Jahres durch die Eltern gewählt. Die Wahlperiode beträgt ein Kita – Jahr. Sechsmal im Jahr findet eine Kita – Ausschuss – Sitzung statt.

 

6.4 Feste, Aktionen

Bei der Durchführung von verschiedenen Aktionen freuen wir uns über Mithilfe des Kita-Ausschusses und der Eltern.

 

6.5 Einzelgespräche 

Jedes Elternteil hat ein Anrecht auf Entwicklungsgespräche zum Geburtstag und auch nach individuellen Erfordernissen. Wir fertigen Entwicklungsbögen nach Beller/Beller und Grenzsteine der Entwicklung an. Wir arbeiten mit dem Portfolio. Die sogenannten „Tür-und-Angel-Gespräche“ ergeben sich meist spontan.

 

6.6 Hospitationen 

Die Eltern haben die Möglichkeit, unsere Arbeit „vor Ort“ durch eine Hospitation kennen zu lernen, damit für sie unsere pädagogische Arbeit verständlicher wird.

 

6.7 Aushänge 

Durch Aushänge im Eingangsbereich geben wir den Eltern allgemeine Informationen weiter. Informationen – speziell für die Gruppe- finden sie an der Pinnwand der jeweiligen Gruppen.

 

7. Rahmenbedingungen 

7.1 Entstehung der Einrichtung 

Die private Kindertagesstätte „Schmusebacke“ in der Gersdorffstraße 7 (Haus1) und in der Gersdorffstraße 44 (Haus2), in 15517 Fürstenwalde besteht seit dem 01.01.2000. Das zweite Haus wurde am 01.07.2007 eröffnet.

Ca. 25 Jahre (1960 – 1985) war es eine Betriebskrippe vom Reifenwerk, später wurde es eine Kindertagesstätte der Stadt Fürstenwalde. Bevor damals Kinder in dieses Gebäude zogen, war dort eine Zahnarztpraxis untergebracht.

1997 schloss die Stadt Fürstenwalde die Kindertagesstätte.

 

7.2 Öffnungszeiten 

Als einzige Einrichtung der Kindertagesstätten  des Stadtgebietes und der näheren Umgebung bieten wir flexible Öffnungszeiten an:

 

Montag bis Freitag 5:30 – 19:30 Uhr

 

7.3 Lage der Einrichtung 

Unsere private Kindertagesstätte „Schmusebacke“ liegt im Südteil von Fürstenwalde. Die Kindertagesstätte besteht aus zwei Altbauten. Beide Häuser sind zweistöckig, in dem 1. Haus sind 

3 Gruppen und in dem 2. Haus sind 2 Gruppen untergebracht.

 

7.4 Größe der Einrichtung 

In dem 1. Haus befinden sich im Erdgeschoss zwei Gruppenräume, eine Garderobe für 29 Kinder, ein Waschraum mit Toiletten für 15 Kinder, eine Personaltoilette, unser Mitarbeiterzimmer und unsere Küche.

Im Obergeschoss sind zwei Gruppenräume, Waschraum mit Toiletten und Dusche für 15 Kinder, Personaltoilette, Büro, sowie ein Lagerraum.

Im  Nebengebäude befindet sich unsere Sauna, Dusche, Toiletten, ein Ruheraum, sowie Materiallager und Garage für Kinderwagen.

 

In dem 2. Haus befindet sich im Eingang die Garderobe für 24 Kinder. Im Erdgeschoss ist ein Gruppenraum, der Waschraum für die Kinder, eine Kinderküche und Personaltoilette. Im Obergeschoss ist ein Gruppenraum und ein Besprechungszimmer (Elterngespräche und individuelle Förderungen). Im Keller befinden sich Lagerräume.

 

7.5 Außengelände 

Das Außengelände vom Haus 1 umfasst 600m².

Hier befinden sich folgende Geräte:

Hinterer Hofteil:

  • eine Spielanlage
  • große überdachte Terrasse zum draußen Essen und Spielen
  • 2 Hochbeete für Gemüseanbau
  • Sandkasten
  • Spieleschuppen
  • Wipptier


 

Vorderer Hofteil:

  • Spielanlage für Kleinkinder
  • Holzhaus
  • Sandkasten
  • Wipptier
  • Kleinkindschaukel
  • Überdachte Terrasse zum draußen Essen und Spielen

 

Sonstiges:

  • Holzsitzgruppe
  • Büsche, Hecken, Sträucher
  • Wasseranschlüsse
  • Markisen

 

Das Außengelände vom Haus 2 umfasst ca. 950m².

Hier befinden sich folgende Geräte:

  • Fußballtor
  • Sandkasten
  • Schaukel
  • Bolzplatz
  • Überdachte Terrasse zum Draußen Essen und Spielen
  • Kräutergarten
  • Sinnespfad
  • Holzklangspiel
  • Weidentipis
  • Großes Spielgerät

 

Sonstiges:

  • Holzsitzgruppe
  • Büsche, Sträucher, Hecken
  • Wasseranschlüsse
  • Markisen

 

7.6 Spielmaterial 

  • Tisch- und Brettspiele
  • Puzzle
  • Bau- und Konstruktionsmaterial
  • Requisiten und Verkleidungsmaterial für Rollen- und Theaterspiele
  • Gestaltungsmaterial
  • Bewegungsmaterial und Geräte für drinnen und draußen
  • Musikinstrumente
  • Bücher 
  • Naturmaterial
  • kostenlose Materialien 
  • Materialien und Geräte zur Sinnesschulung

 

Die Materialien werden nach Bedarf und unter Einbezug der Kinder ausgewechselt.

 

7.7 Aufnahmekapazität

Unsere Einrichtung bietet 53 Kindern Raum zum Spielen.

Haus 1 hat 29 Plätze und Haus 2 hat 24 Plätze.


 

7.8 Aufnahmekriterien 

  • Aufnahme ab 8. Woche
  • Ausfüllen eines Antrages
  • Geschwister von Kindern, die bereits die private Kindertagesstätte „Schmusebacke“ besuchen oder besucht haben
  • Kinder von Eltern, die beide berufstätig sind, oder Kinder von allein erziehenden Eltern (Berufsausbildung und Studium werden gleichwertig behandelt)
  • Kinder in besonderen sozialen Situationen 

Die Entscheidung über die Vergabe der Plätze trifft die Leitung.


 

7.9 Tagesablauf 

5:30 Uhr – 7:30 Uhr  Frühdienst im Haus 1 + 2

Freispiel

7:30 Uhr – 8:00 Uhr Gruppenteilung und Morgenkreis

8:00 Uhr – 8:45 Uhr Frühstück

8:45 Uhr – 11:15 Uhr Gruppeninterne Aktivitäten

11:15 Uhr – 11:45 Uhr Mittagessen

11:45 Uhr – 12:00 Uhr Körperhygiene

12:00 Uhr – 14:00 Uhr Ruhe- und Schlafphase

Einschlafrituale

14:30 Uhr Vesper

15:00 Uhr – 17:00 Uhr Freispiel / angeleitete Angebote

Ab 17:00 Uhr  Spätdienst im Haus 1/ Freispiel drinnen oder draussen  und angeleitete Angebote 


 

7.10 Besondere Aktivitäten 

  • Besuch von Institutionen (Schulen, Polizei, Feuerwehr etc.)
  • Einmal pro Jahr 3-tägige Urlaubsfahrt (Hirschluch, Storkow, AWO-Dorf Beeskow oder Braunsdorf)
  • 2 Tagesfahrten im  Jahr (einmal Ostern und einmal Herbst)
  • Jahreszeitliche Feste (z.B. Fasching)
  • Bastelnachmittage
  • Bowlingabende
  • Förderverein – Mitglieder sind immer gefragt
  • Theaterfahrten 
  • Sportgruppe
  • Schwimmgruppe
  • Sommer – Straßenfest
  • Oma-Opa-Tag 
  • Halloween
  • Weihnachtsfeier mit der gesamten Familie 
  • Abschlussfahrt für die zukünftigen Schulkinder
  • Flohmarkt

 

7.11 Aufsicht auf dem Kindergartenweg 

Die Aufsicht über die Kinder auf dem Kindergartenweg obliegt den Personensorgeberechtigten. Um uns als Kindertagesstättenpersonal von einer etwaigen straf- und zivilrechtlichen Haftung zu befreien, wird von den Eltern eine Erklärung über die gewünschte Abholung ihres Kindes unterzeichnet. 


 

8. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen 

Unsere Kindertagesstätte arbeitet kooperativ mit sozialpädagogischen Einrichtungen zusammen, wie z.B. mit dem Kinder- und Jugendpsychologischen Dienst, Frühförderung, Ergo- und Physiotherapeuten, Grundschulen, Gesundheits- und Jugendamt.

Dadurch und durch den regelmäßigen Austausch zwischen Eltern und Kindertagesstätte ist eine ganzheitlichen Förderung des Kindes gewährleistet.

 

8.1 Öffentlichkeitsarbeit 

Öffentlichkeitsarbeit bedeutet für uns, dass wir unsere Arbeit nach außen hin sichtbar machen. Das ergibt sich z.B. durch 

  • Unsere Homepage
  • Einen Tag der offenen Tür
  • Straßenfest in der Kita
  • Infos in der Presse
  • Infostände mit Dokumentationen
  • Aushänge in Geschäften

 

9. Rechte der Kinder  

Auch Kinder haben Rechte: 

  • Das Recht, Kind sein zu dürfen
  • Das Recht auf einen Kindergartenplatz
  • Das Recht auf Bildung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
  • Das Recht, so akzeptiert zu werden, wie sie sind
  • Das Recht auf eine eigene Meinung (auch nein sagen zu dürfen)
  • Das Recht auf ein eigenes Entwicklungstempo
  • Das Recht, seinen Bewegungsdrang auszuleben
  • Das Recht auf Mitbestimmung
  • Das Recht, Fehler machen zu dürfen
  • Das Recht, sich seinen Spielpartner auszusuchen
  • Das Recht, sich zurückzuziehen
  • Das Recht auf Spiel und sich dabei schmutzig machen zu dürfen


 


 

 

 

 

Kerstin & Harald Krause

Träger und Leitung

Gersdorffstrasse 7 & 44

Krausestrasse 44

15517 Fürstenwalde 

 

Tel.: 03361 / 309227

Fax.:03361 / 749987

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Öffnungszeiten

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Sa  Samstag:   Geschlossen
So  Sonntag:   Geschlossen


 

 

 


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 Letzte Änderung:  11.01.2018

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